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Extreme Hochwasser des 15. bis 19. Jahrhunderts und Bewältigungsstrategien im städtischen Raum

Extreme Hochwasserereignisse wie das Magdalenen-Hochwasser 1480 führten an vielen Or-ten der Schweiz zu Zerstörung und Verlust an Menschenleben. Siedlungsdichte und Akkumu-lation von Wirtschaftsgebäuden nahe dem Transportmedium Fluss erhöhten gerade in den Städten die Vulnerabilität und den Druck auf die Gemeinschaften bei solchen Katastrophen. Anknüpfend an bestehende Forschungen zur Geschichte des Hochwasserschutzes in der Schweiz möchte das vorliegende Paper Strukturen und Strategien der Krisenbewältigung die-ser städtischen Gemeinschaften und deren Wandel vom Spätmittelalter bis ins 19. Jahrhundert näher beleuchten. Gezeigt werden soll vor allem die zunehmende Übertragung der Organisa-tion des Hochwasserschutzes von privaten Akteuren auf die öffentliche Hand, bedingt durch die immer offensichtlichere Ineffizienz unkoordinierter Einzelmaßnahmen, aber auch durch verstärkte Nutzungskonflikte.

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